Das erste Projekt

Das erste Projekt

Die mobile Schule für Strassenkinder im Staat Orissa

Die mobile Schule für Strassenkinder im Staat Orissa, Indien ist das erste Projekt von ChildRightNow.In diesem Schulungsprogramm werden die…

Mehr...
Über ChildRightNow

Über ChildRightNow

...Projekte im Rahmen von Ernährung, medizinischer Versorgung, Kleidung und Bildung zu realisieren...

Wer sind wirChildRightNow International ist ein Verein, gegründet am 28.01.2010.…

Mehr...
Die Situation

Die Situation

Viele Kinder sind von zu Hause weggelaufen

Situationsanalyse der Strassenkinder im Bezirk Ganjam, Staat Orissa, Indien In welcher Situation befinden sich diese Strassenkinder? Die indischen…

Mehr...
Spenden

Spenden

ChildRightNow sucht finanzielle Mittel, um Strassenkinder zu helfen.

Mitglied werden Sie identifizieren sich mit den Werten von ChildRightNow und möchten sich einsetzen. Alles rund um eine…

Mehr...
Agenda

Agenda

Hier werden unsere Aktivitäten Publiziert

Hier werden unsere Aktivitäten publiziert: Dezember:Guetzli-KampagneDialoger präsentieren die Projekte von ChildRightNow,…

Mehr...
Frontpage Slideshow | Copyright © 2006-2011 JoomlaWorks Ltd.

Die Situation

Situationsanalyse der Strassenkinder im Bezirk Ganjam, Staat Orissa, Indien


In welcher Situation befinden sich diese Strassenkinder?

Die indischen Strassenkinder sind obdachlos. Entweder weil ihre Familien durch Armut und Migration ohne Unterkunft sind, weil sie verlassen wurden oder von zu Hause weggelaufen sind.. Einige haben ein Zuhause, driften aber während des Tages auf die Strasse ab. Es ist nicht selten, dass man ganze Familien auf dem Bürgersteig leben sieht oder alleingelassene Kinder, die in der Nähe vom Bahnhof Berhampur schlafen.

Missbrauch

Viele Kinder sind von zu Hause weggelaufen, weil Sie geschlagen und/oder sexuell missbraucht wurden. Tragischerweise führt sie die Obdachlosigkeit zu weiterer Misshandlung und oft zur Prostitution. Sie haben eine emotionale Narbe und geben sich meist selbst die Schuld für ihren Missbrauch.

Kinderarbeit

Kinderarbeit ist in Indien stark verbreitet. Laut Statistik der indischen Regierung sind 20 Millionen Kinder Arbeitnehmer, andere Quellen geben 50 Millionen an. Die wichtigsten Ursachen von Kinderarbeit sind Armut und Überbevölkerung. Obwohl Eltern wissen, dass es falsch ist, schicken sie ihre Kinder aus wirtschaftlicher Not zur Arbeit.

Die indische Regierung hat ein Gesetz erlassen, welches Kinderarbeit, mit Ausnahme von Mitarbeit im Familienbetrieb, verbietet. Die Arbeitgeber wissen jedoch wie dieses Gesetz zu umgehen ist. Da viele Kinder nicht registriert sind, werden sie als weit entfernte Verwandte angestellt oder die Kontrollstelle wird bestochen.

Im Bezirk Ganjam leben etwa 48'000 Strassenkinder, von denen rund 5% in sicheren Stellen arbeiten. Die Mehrheit der Strassenkinder jedoch arbeitet in sehr unsicheren Arbeitsverhältnissen. Jederzeit können sie ihre Stelle verlieren, müssen Überstunden arbeiten oder andere Ungerechtigkeiten erdulden.

Eine der häufigsten Arbeiten ist das Sammeln von recycelbaren Materialien auf der Müllhalde (rag-picking). Sechs Jahre alte Kinder stöbern mit wunden Händen und Knien, neben kranken Hunden und Schweinen, auf riesigen Müllhalden nach brauchbaren und recycelbaren Materialien. Diese Kinder beginnen damit früh morgens, noch vor der Dämmerung, und schleppen die schweren Lasten am Abend auf ihren Schultern zum Käufer. Andere verdienen ihren Lebensunterhalt mit betteln, stehlen, Prostitution, Verkauf von Tabakerzeugnissen oder arbeiten in der Fischerei, in kleinen Industrieunternehmen oder Hotels. Sie verdienen im Durchschnitt 20 bis 30 Rupien pro Tag (CHF 0.90). Eine Studie zeigt, dass 57% der Strassenkinder Analphabeten sind.

Diskriminierung aufgrund des Geschlechts

Der Bezirk Ganjam ist mit einer Fläche von 8070,6 km2 einer der grössten Bezirke in Orissa. Es wird geschätzt, dass alleine im Bezirk Ganjam 48'000 Strassenkinder leben, von denen 57 % Mädchen sind. Die Unterernährung der Mädchen ist oft fortgeschrittener als bei Jungen. Mädchen sind generell weniger erwünscht als Jungen, da die Familie dem Mädchen bei der Heirat eine Mitgift vermachen muss. Es verlässt die Familie und wird ein Mitglied der Familie des Ehemannes. In Indien ist die Sterberate von 0-4 Jahre jungen Mädchen 7% höher als bei Buben. Dieses unnatürliche Ungleichgewicht wird bei der Geburtenrate in Indien (927 Mädchen/1000 Jungen) und in Orissa (909 Mädchen/1000 Jungen) verdeutlicht.

Geschlechtliche Diskriminierung wird insbesondere bei der Bildung augenscheinlich, denn Jungen gehen viel häufiger und über mehrere Jahre zur Schule als Mädchen. Der traditionelle Platz der Frau ist zu Hause und so gilt bei vielen Bildung für Mädchen als verlorene Zeit und Geld, insbesondere, da das Kind in derselben Zeit arbeiten oder die unangenehmen Haushaltsangelegenheiten erledigen kann. Nur 38% der indischen Frauen und 64% der indischen Männer können lesen. Indien hat damit die weltweit grösste Differenz zwischen lesenden Männern und Frauen.

Gesundheit

50% der Kinder in Indien und davon fast alle Strassenkinder, gelten als unterernährt. Sie streunen zwischen den schmutzigen Tieren, der offenen Kanalisation und unhygienischen Eisenbahnanlagen umher. Die obdachlosen Kinder sind ständig Sonne, Regen, Wind und Kälte ausgesetzt, leiden an Erschöpfung, Verletzungen, Muskel- und Knochenkrankheiten. Sie sind vermehrt gefährlichen Chemikalien ausgesetzt.

Nur zwei von drei indischen Kindern sind geimpft. Deshalb leiden viele Strassenkinder an den unterschiedlichsten Krankheiten wie Lepra, Malaria, Typhus, Gelbsucht, Kinderlähmung, Asthma, Hautkrankheiten, Tuberkulose, etc.

Die Rate der HIV/AIDS-infizierten Inder ist noch unter 0,7% (Epidemiegrenze), aber das Risiko einer Ansteckung der Strassenkinder ist enorm hoch, da diese sexuell aktiver sind und viele davon als Prostituierte arbeiten.

Da Strassenkinder auf eine kostenlose Behandlung angewiesen sind, werden sie von Krankenhäusern oft nicht aufgenommen.


Analyse der Strassenkinder im Bezirk Ganjam von Orissa

Im Februar 1993 erarbeitete das indische Ministerium für öffentliche Gesundheit einen Plan zur Unterstützung von Strassenkindern. Unter dem Druck der lokalen und internationalen NRO (nicht staatlichen Organisationen) gab es eine Grundlage für das Wohlergehen der Strassenkinder: das National Street Children Projekt (NCLP).

Das Ergebnis davon sind 19 neue Schulen im Bezirk Ganjam. Zurzeit sind 35 Schulen im Rahmen der Initiative von NROs in der Stadt Berhampur eingerichtet worden. Danach erschien es, dass einige NROs nur die öffentlichen Subventionen empfingen, nicht aber das Schicksal der Kinder verbesserten. Die Schlussfolgerung war diese Projekte nicht weiter zu finanzieren.

Echte NROs haben aus mangelnder Kenntnis über staatliche Finanzierung und wegen unflexiblen Führungskräften, was die Arbeit mit Strassenkindern erfordert, nicht insistiert.

Um aus den Fehlern zu lernen, lancierte die NCLP ein neues Konzept, durch welches die Kinder nicht ausschliesslich durch Bildung gefördert, sondern hauptsächlich mit Nahrung versorgt werden.


Abfallsammelnde Kinder in Berhampur


Für deutschen Untertitel klicke und dann wähle Sprache!


Folge uns auf

FacebookTwitterLinkedinYoutube

Spenden Thermometer

Der erforderliche Betrag für das erste Projekt “8 mobile Schulen”, ermöglicht 450 Kindern den Schritt in die öffentliche Schule.
CHF 50’000.00
donation thermometer
donation thermometer
CHF 33’000.00
donation thermometer
66%
Aktualisiert
12.04.2012



Empfange HTML?

Joomla : ChildRightNow Intern